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Zimmer, Inc.

NexGen® Legacy® LCCK (Constrained Condylar Knee)

Produktbeschreibung

Das NexGen LCCK bietet eine zusätzliche Prothesenstabilisierung für Patienten mit unzureichender mediolateralen, anteroposterioren oder Varus-/Valgus-Bandfunktion und bei denen eine Augmentation und/oder Schaftverlängerung aufgrund unzureichender Knochensubstanz erforderlich sind. Dieses System wird eingesetzt, wenn beide Kreuzbänder entfernt wurden und eine größere Varus-/Valguseinschränkung vorhanden ist. Eine LCCK-Femurkomponente kann mit der NexGen LPS Gleitoberfläche verwendet werden, jedoch ist dann eine geringere Varus-/Valguseinschränkung vorhanden. Das NexGen LCCK kann mit Augmenten und muss mit Schaftverlängerungen   verwendet werden.

Anwendungsbereich

für Patienten mit eingeschränkt funktionsfähigen Seitenbändern oder deren Knie nicht durch das übliche Gewebe-Release stabilisiert werden können, bietet das LCCK einen erhöhten und metallverstärkten Gleitflächenzapfen und eine tiefere interkondyläre Box. Eine enge Passung zwischen Gleitflächenzapfen und  Box bietet Stabilität, da das mechanische Rollback induziert wird. Sie verhindert die posteriore Subluxation und die Einschränkung der Varus-/Valgus-Bewegung auf +/-1,25 Grad und der internen/externen Rotation auf +/-2 Grad. Dieses Design verfügt über einen theoretischen Beuge-Bewegungsumfang von über 120 Grad.

Modulare Femur-Tibia-Augmente

Die Tibia- und Femuraugmente berücksichtigen die gegebene Anatomie vor allem bei Patienten mit unzureichender Knochensubstanz. Tibia:  5-20 mm große Blöcke in 5 mm-Schritten aus Titan oder aus Trabecular Metal-Material. Femur: , distale, posteriore/distale und anteriore Augmente. Augmente werden entweder mit Schrauben oder Zement fixiert (anteriore Augmente werden nur mit Zement fixiert). Sie sind entweder in Titan oder im Trabecular Metal-Material erhältlich.

Schäfte

Das Zimmer NexGen LCCK-System weist nach 10 und mehr Jahren eine Überlebensrate von 96 % auf, wenn es für die Revisions-TKA verwendet wird.1

Die geraden und Offset-Schaftverlängerungen sind zwischen allen schaftfähigen NexGen Femur- und Tibiakomponenten austauschbar und ermöglichen dem Operateur, das Füllen des Markraumkanals und die Positionierung der Komponenten zu optimieren.

Für Patienten, bei denen der Markraumkanal durch den distalen Femur oder die proximale Tibiaoberfläche nicht zentriert ist, ermöglicht das patentierte Offset-Design, die Komponenten 4,5 mm in jeder Richtung ab Mitte Markraumkanal zu positionieren. Diese Flexibilität bietet eine volle 360 Grad-Ausrichtung, so dass Knochen umfassend abgedeckt und der Operateur das Implantat optimal positionieren kann.

Ausführliche Produktinformationen, einschließlich Kontraindikationen, Warnhinweisen, Vorsichtsmaßnahmen und Nebenwirkungen finden Sie auf der Packungsbeilage.

Quelle

  1. Kim YH, Kim JS. Revision total knee arthroplasty with use of a constrained condylar knee prosthesis. J Bone Joint Surg Am. 2009;91(6):1440-1447.
  2. Fitzpatrick D, Ahn P, Brown T, et al. Friction coefficients of porous tantalum and cancellous and cortical bone. Proc 21st Ann Amer Soc Biomechanics. Clemson SC, 1997.
  3. Data on file at Zimmer.
  4. Bobyn JD, Stackpool GJ, Hacking SA, Tanzer M, Krygier JJ. Characteristics of bone ingrowth and interface mechanics of a new porous tantalum biomaterial. J Bone Joint Surg Br. 1999;81(5):907-914.
  5. Bobyn JD, Hacking SA, Chan SP, et al. Characterization of a new porous tantalum biomaterial for reconstructive orthopaedics. Scientific Exhibition: 66th Annual Meeting of the American Academy of Orthopedic Surgeons; February 4-8,1999; Anaheim CA.

Indikationen

Dieses Produkt ist für Patienten indiziert, die aus den folgenden Gründen unter starken Knieschmerzen und Beeinträchtigen leiden:

  • rheumatoide Arthritis, Arthrose, traumatische Arthritis, Polyarthritis
  • Kollagenstörungen und/oder avaskuläre Nekrose des Femur-Kondylus.
  • Posttraumatischer Verlust der Gelenkkonfiguration, insbesondere wenn eine Patella-Femur-Erosion, Funktionsstörung oder vorherige Patellektomie vorliegt.
  • Mittelschwere Valgus-, Varus- oder Flexionsfehlbildungen
  • Das Beheben einer zuvor fehlgeschlagenen Operation oder eines Knies mit unzureichender Stabilität während der Flexion ist zum Zeitpunkt der Operation nicht möglich.
  • Die CR und LPS porösen beschichteten Femur- und Tibiabasisplatten können zementiert oder zementfrei (biologische Fixierung) verwendet werden.
  • Die mit Hydroxylapatit/Tricalcium-Phosphat [HA/TCP] beschichteten CR-Femur- oder Tibiabasisplatten können nur zementfrei verwendet werden. Alle anderen Femur-, Tibiabasisplatten und Polyethylen-Patellakomponenten sind nur für die zementierte Verwendung indiziert.

Individuelle Behandlungsanpassung

Die Kombination der Komponenten ist dann richtig, wenn die Farben und/oder Größen der Femur- und Tibiabasisplatte mit dem Gleitoberflächenetikett übereinstimmen. Die mangelnde Übereinstimmung der Komponenten kann zu einem schlechten Oberflächenkontakt, zu Schmerzen, einer schnelleren Abnutzung und einer Implantatinstabilität führen oder die Haltbarkeit des Implantats auf andere Weise beeinträchtigen.

Verwenden Sie ausschließlich Instrumente und Probekomponenten, die zur Verwendung mit diesen Produkten entwickelt wurden. So können Sie eine präzise Implantation, die Weichteilbalancierung und die Bewertung der Kniefunktion sicherstellen.

Die Auswahl der Polyethylenkomponenten erfolgt nach Ermessen des Arztes. Dickere Polyethylenkomponenten sind ggf. für jüngere, schwergewichtige und/oder körperlich aktive Patienten erforderlich.

Kontraindikationen

  • Vorangegangene Infektion des betroffenen Gelenks bzw. lokale/systemische Infektion, die das künstliche Gelenk beeinträchtigen könnte
  • Unzureichende Knochensubstanz auf den Femur- oder Tibiaoberflächen
  • Nicht abgeschlossenes Skelettwachstum
  • Neuropathische Arthropathie
  • Osteoporose oder Muskelschwund oder neuromuskuläre Erkrankungen, die die betroffene Extremität beeinträchtigen
  • Stabile, schmerzlose Arthrodese in zufriedenstellender funktionaler Position
  • Schwere Instabilität aufgrund fehlender Seitenbandintegrität

Die totale Knie-Arthroplastie ist bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und Hautgeschwüren oder bekannter rezidivierender Hautschädigung kontraindiziert, da diese Patienten einem größeren postoperativen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. RA-Patienten, die Steroide erhalten, sind ggf. auch einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt. Spätere Infektionen bei RA-Patienten traten 24 und mehr Monate nach der Operation auf.