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Zimmer, Inc.

Zimmer® Gender Solutions® Patellofemorales Gelenksystem

Produktbeschreibung

Das Zimmer® Gender Solutions® Patello-Femoral Joint (PFJ) bietet eine frühe gezielte Versorgungsmöglichkeit für Patienten mit anhaltenden patellofemoralen Schmerzen. Das Zimmer Gender Solutions PFJ verfügt über wissenschaftlich basierte Designeigenschaften und bietet eine präzise Operationstechnik mit einem patentierten geführten Frässystem.

Wiederherstellung der Anatomie

Zimmer war das erste orthopädische Unternehmen, das erkannt hat, dass die Kniegelenke von Männern und Frauen verschieden sind. Mit dem Gender Solutions PFJ kann der Bedarf an Implantaten gedeckt werden, die den Unterschieden von weiblichen und männlichen Kniegelenken besser gerecht werden.

Modifizierter anteriorer Flansch

  • Ein dünnerer anteriorer Flansch wurde entwickelt, um einen zu großen Umfang und eine Überlänge zu vermeiden.

Vergrößerter Winkel der Trochleafurche

  • Der größere Winkel der Trochleafurche wird dem nachweislich unterschiedlichen Q-Winkel bei der Patellaführung von weiblichen und männlichen Kniegelenken gerecht.

Umfassende Größenauswahl

  • Das Zimmer® Gender Solutions® PFJ umfasst fünf spezielle linke/rechte Trochleakomponenten. Die weiblichen Designeigenschaften des Gender Solutions-Systems gelten für kleinere Größen (1-4), während das größere Implantat dem NexGen® Standardkniesystem entspricht.

Reproduzierbarkeit

Die Freihand-Präparation war lange Zeit das Problem der patellofemoralen Arthroplastie. Das geschützte Frässystem des Gender Solutions® PFJ bietet einen ganz neuen Ansatz bei der Vorbereitung des distal-femoralen Trochlea und damit eine reproduzierbare Operationstechnik.

  • Keine Freihand-Präparation mehr erforderlich
  • Eine präzise Knorpel- und Knochenpräparation schaffen glatte Patellaübergänge sowie eine korrekte Tiefe, Kontur und Passform des Implantats.
  • Das System lässt sich später leicht zu einem Zimmer-Kniesystem umwandeln.

Vielseitigkeit

Das Gender Solutions® PFJ System kann in Kombination mit dem Zimmer® Unikompartimentellen High Flex-Knie als frühe Behandlungsoption bei Patienten mit bikompartimenteller Arthritis verwendet werden.

  • Die patellofemoralen und unikompartimentellen Komponenten bieten 35 unterschiedliche Größenkombinationen für die unterschiedlichen Patientenanatomien.
  • Unabhängig voneinander ausgerichtete Komponenten ermöglichen eine präzise Ausrichtung und Rotation ohne Beeinträchtigungen.

Gender Solutions Technologie

Die Gender Solutions Implantate berücksichtigen die wichtigsten anatomischen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Kniegelenken. Es ist nicht nur eine Frage der Implantatgröße, sondern vor allem eine Frage des Designs.

Patentiertes geführtes Frässystem

Die Freihand-Präparation war lange Zeit das Problem der patellofemoralen Arthroplastie. Das geschützte Frässystem des Gender Solutions® PFJ bietet einen ganz neuen Ansatz bei der Vorbereitung der distalen-femoralen Trochlea und damit eine reproduzierbare Operationstechnik.

Minimal invasive Systeme (MIS)

Die Instrumente und Implantate des Gender Solutions Patellofemoralen Systems lassen sich auch mit MIS-Zugängen kombinieren und ermöglichen so kleinere Inzisionen, ein geringeres Weichteiltrauma sowie einen kürzeren Krankenhausaufenthalt für den Patienten.

Indikationen

Diese Implantate eignen sich für Patienten mit:

  • Gonarthrose, traumatischer Arthritis, Polyarthritis und/oder ausgeprägter Chondrokalzinose des patellofemoralen Gelenks.
  • Revisionseingriff bei fehlgeschlagenen Voroperationen (z. Bsp. Arthroskopie, laterales Release, Knorpeltransplantation)
  • Vorangegangene Patellaluxation oder -fraktur
  • Dysplasie-bedingte patellofemorale Degeneration
  • Dieses Implantat ist ausschließlich zur zementierten Verwendung geeignet.

Kontraindikationen

  • Vorangegangene Infektion des betroffenen Gelenks bzw. lokale/systemische Infektion, die das künstliche Gelenk beeinträchtigen könnte
  • Insuffizienter knöcherner Support
  • Insuffiziente Menisken bzw. Bandstrukturen
  • Nicht abgeschlossenes Skelettwachstum
  • Neuropathische Arthropathie
  • Ausgeprägte Instabilität, Patellafehlführung, Fehlausrichtung der Patella, patellofemoralen bzw. tibiofemoralen Gelenke

Die patellofemorale Arthroplastie ist bei Patienten mit rheumatischer Arthritis (RA) und Hautgeschwüren oder bekannter rezidivierender Hautschädigung kontraindiziert, da diese Patienten einem größeren postoperativen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. RA-Patienten, die Steroide erhalten, sind ggf. auch einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt. Spätere Infektionen bei RA-Patienten traten 24 und mehr Monate nach der Operation auf.