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Zimmer, Inc.

NCB® Plattensystem

Wahlfreiheit

Diese winkelstabilen Platten der nächsten Generation erhöhen mit der polyaxialen Schraubenplatzierung (30° Konus) und der erhöhten Winkelstabilität die Flexibilität während der Operation. Ausgestattet mit der winkelstabilen Schraubentechnologie bietet das MIS-geeignete NCB polyaxiale, winkelstabile Plattensystem Optionen für komplexe Frakturen des proximalen Humerus, des distalen Femurs und der proximalen Tibia. Alle NCB Platten bestehen ausProtasul ®-64 Titanlegierung.

Polyaxialität

Die Technologie des NCB-Systems erlaubt eine polyaxiale Schraubenplatzierung (30°-Kegel) mit winkelstabiler Verriegelung. Dies wird durch die Verwendung von Klemmschrauben erreicht, die in die Schraubenlöcher eingedreht werden. Dieses winkelstabile System erhöht die Stabilität besonders bei einer schlechten Knochenqualität.

Rückmeldung über die Knochenqualität

In allen NCB-Platten wird die Winkelstabilität mit den NCB-Klemmschrauben über den NCB-Schrauben erreicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen winkelstabilen Platten werden die NCB-Schrauben nicht in die NCB-Platten eingedreht. Dieser andere Winkelstabilitätsmechanismus gibt Chirurgen ein taktiles Feedback zur Knochenqualität, wenn sie dieNCB-Schrauben festziehen.

Frakturreposition

Vor der Verriegelung können die NCB-Schrauben als Zugschrauben fungieren. Daher können NCB-Schrauben zur Frakturreposition eingesetzt werden und interfragmentäre Kompression ausüben − eine Eigenschaft, die bei konventionellen Verriegelungssystemen nicht verfügbar ist.

Non-Contact Bridging

Im verriegelten Zustand dient die NCB-Platte als interne Fixierung ohne Knochenkontakt, wodurch das Risiko einer periostalen Durchblutungsstörung reduziert wird. Dieses Konzept des Non-Contact Bridging kann auch durch die Verwendung von 1 mm-, 2 mm- oder 3 mm-Abstandshaltern aufrechterhalten werden, die vor Einbringen der Platte in die Schraubenlöcher eingedreht werden.

Verbesserte diaphysäre Fixierung

Divergierende Schraubenausrichtung für besseren Ausziehwiderstand im diaphysären Bereich, selbst im MIS-Zielimplantat.

Schraubensortiment

Die NCB-Schrauben (fest und durchbohrt) sind mit unterschiedlichen Schraubenkopftypen für den kortikalen Knochen oder die Spongiosa erhältlich. Die Schrauben für kortikalen Knochen haben einen stärkeren Kerndurchmesser und sind mit einem doppelten Gewinde versehen, um das Eindrehen zu beschleunigen. Es sind durchbohrte Schrauben erhältlich, die sich mit hoher Präzision einsetzen lassen – das Vorbohren entfällt, da die Schrauben selbstbohrend und selbstschneidend sind. Es sind Kortikalis- und Spongiosaschrauben mit 4,0 mm bzw. 4,5 mm Durchmesser erhältlich.

MIS Technik

Mit der Technik zur perkutanen Implantation von Platten und Schrauben setzt Zimmer seine Erfolgsserie bei der Entwicklung von Minimally Invasive Solutions™ fort. Kleinere Inzisionen reduzieren die Traumatisierung des umliegenden Weichteilgewebes und führen zu einer verbesserten Wundheilung. 1,2,3

Möglichkeiten der Kabelfixation

Die Produkte aus dem Zimmer® Cable-Ready® Kabelsystem sind mit dem NCB polyaxialen, winkelstabilen Plattensystem kompatibel.

NCB Proximale Humerusplatte

Schrägbohrungen mit einem Durchmesser von 2 mm können für Nähte bei liegender Plattenosteosynthese verwendet werden.

NCB Proximale Tibiaplatte

Zwei Versionen der NCB-PT-Platte sind erhältlich: 2-proximale und 3-proximale Löcher. Der Plattenkopf ist um 6˚ nach hinten geneigt, um die laterale Tibiakontur nachzubilden.

NCB Distale Femurplatte

Die Polyaxialität des Systems erlaubt eine gewisse Varus/Valgus-Korrektur während des Eingriffs. In der Diaphyse Distanzhalter verwenden, um einen zu engen Kontakt zu vermeiden. Setzen Sie die beiden distalen Schrauben anterior und posterior ein.

Jetzt kann die Fraktur durch Drehung des proximalen Fragments um die Knochenachse und durch die Varus/Valgus-Korrektur des distalen Fragments reduziert werden.

  1. Biggi, F. et al.: Tibial plateau fractures: Internal fixation with locking plates and the MIPO technique, Injury - International Journal of the Care of the Injured, Vol. 41, p. 1178 – 1182, 2010.
  2. Rüedi, T.P., Buckley, R.E., Moran, C.G.: AO Principles of Fracture Management - Second expanded edition, Volume 1-Principles, AO Publishing, Switzerland, 2007
  3. Resch H., Hubner C., Schwaiger R.: Minimally invasive reduction and osteosynthesis of articular fractures of the humeral head, Injury - International Journal of the Care of the Injured, 2001:(32 Suppl 1):SA25-32
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